Aktuelles

30. April 2026 • Alle Beiträge, Projekte

30.04.2026 Mit Erasmus+ unterwegs – Europa-AG in den Niederlanden

Etwas über europäische Länder, Städte und Gewohnheiten zu lernen, ist gut. Kürbisse wie in Großbritannien zu schnitzen oder wilde Tiere aus Spanien kennenzulernen, ist besser. Aber nichts geht über den direkten Austausch mit unseren europäischen Nachbarn! Genau dazu hatten die Kinder aus der Europa-AG Gelegenheit.
Im Rahmen des Erasmus+ Programmes fuhren elf Kinder der Katzen, Pinguine, Zebras, Schildkröten und Löwen sowie zwei Lehrerkräfte nach Enschede in den Niederlanden!
Dort wurden sie an der Prinseschool begeistert empfangen: Die gesamte Schule stimmte das Schullied auf dem Schulhof an und tanzte für die Gäste dazu. Direkt danach und an den Folgetagen erlebte die Gruppe gemeinsam mit der Monkey-Klasse viele spannende Situationen in deren Klassenraum und auch in der Stadt – beispielsweise beim Stadtspiel im Ortskern, das die Gastgeberkinder für die Schwalbacher entwickelt hatten. Die Prinseschool unterrichtet viele Fächer in englischer Sprache – was den Gästen die Kommunikation erleichterte.

Was sie bei ihrer aufregenden Reise alles erlebt und welche Erfahrungen sie gesammelt haben, erzählen die Beteiligten natürlich am besten selbst. Hier ihre Berichte und einige Fotos:

Safa: Als wir in Enschede waren, sind wir dort in die niederländische Schule gegangen. Sie heißt Prinseschool. Wir sind angekommen und schon haben alle Lehrer und Kinder der Schule für uns gesungen und getanzt. Das war so schön! Wir durften später im Unterricht bei der Monkey-Klasse zugucken. Ich fand die niederländische Sprache super. Am Dienstag haben ein niederländisches Gericht gegessen. Es hieß Poffertjes, das waren leckere kleine Pfannkuchen. Viele Kinder haben neue Freunde gefunden. Vor der Schule waren zwei Flaggen gehisst. Die eine war die niederländische und die andere die englische.

Emily: Hallo, ich bin Emily und möchte euch heute über die Prinseschool berichten. Die Schule ist sehr klein, aber wunderschön eingerichtet. Die Klassenräume sind ungefähr halb so groß wie bei uns. Es gab dort auf dem Flur einen Kaffeeautomaten für die Lehrer. Der Schulhof war nicht besonders groß, aber es gab genug Platz, um Spaß zu haben. Überall im Gebäude hingen Dinge an den Wänden: Gemälde, gebastelte Sachen und vieles mehr. Die Treppe zum ersten Stock war wahnsinnig steil. Am Mittwoch gab es eine Wahl in der Stadt. Da die Schule ohnehin schon klein war, konnten wir nicht auch noch dort sein. Deshalb verbrachten wir den Vormittag in einem Park mit einem tollen Klettergerüst. Dort habe ich zusammen mit Ronja für den nächsten Turnwettkampf geübt.

Meral-Nisa: In der Klasse von den „Monkeys“ war es sehr cool. Wir haben dort Poffertjes gegessen, die sehr lecker waren. Ich habe auch eine türkische Freundin kennengelernt, die für mich einiges übersetzt hat. Sie haben uns mit einem schönen Tanz begrüßt, und wir haben auch für sie vorgetanzt – das hat großen Spaß gemacht.

Usman: Gewohnt haben wir in den Niederlanden im Little Monkey Hostel. Dort waren für die Jungs und die Mädchen jeweils ein Zimmer. Jede Tür hatte einen Code und alle Kinder kannten die Codes für ihre Zimmer. Jeder hatte ein Bett, das ein bisschen wie eine Garage war, weil eine Gardine davor hing. Die Toiletten und die Duschen waren sehr sauber und schön. Im Keller haben wir gefrühstückt und am Abend haben wir dort gemeinsam gespielt.

Henriette: Wir waren im Little Monkey Hostel. Dort musste man einen Code eingeben, um ins Zimmer zu kommen. Im Zimmer gab es Hochbetten, und jedes Bett hatte eine eigene Lampe. Außerdem konnte man in der Matratze darüber einen Sternenhimmel sehen. Das Bett war sehr gemütlich, und ich habe mich dort wohlgefühlt. Das gesamte Hostel hat mir gefallen. Die Wände waren grün und schwarz, und immer wieder gab es gelbe Bananen, passend zum Thema „Little Monkey Hostel“.

Jari: Usman, Michael und ich haben am Abend zusammengespielt. Wir wollten Ian wecken, aber der hat zu tief geschlafen und später dann nur zugeschaut. Usman und ich haben zusammen Armbänder gebastelt. Ich habe Michael mit dem Armband abgeschossen. Zudem haben Usman und Michael mit mir noch Skipo gespielt. Das hat viel Spaß gemacht

Ved: Das Stadtspiel. Am Dienstag haben wir ein Spiel gespielt. In dem Spiel gab es verschiedene Aufgaben. Zum Beispiel, was zu essen. Dafür haben wir Menschen gefragt, eine typische niederländische Süßigkeit ist. Es gab verschiedene Teams. Ich war mit Michael und Ian in dem einen Team. Bei einer Aufgabe mussten wir das Schild Üitgang suchen, was Ausgang bedeutet. Das fanden wir besonders schwer, weil es nicht so viele von diesen Schildern gab. Aber irgendwann haben wir es geschafft und dann haben wir noch die Autokennzeichen bemerkt. Die sind nämlich gelb in den Niederlanden. Am Ende haben wir den zweiten Platz geschafft und waren zufrieden.

Ian: Beim Stadtspiel haben wir am Dienstag von der Prinseschool ein Heft bekommen. Darin waren Fotos von Gemälden, Statuen und Denkmälern der Stadt, die wir in der Innenstadt suchen mussten. Wir haben das in zwei Teams gemacht: ein Jungen- und ein Mädchenteam. Die einen wurden von Herrn Litzy, die anderen von Frau Ullrich begleitet. Es war sehr spannend, all diese Dinge zu suchen. Die meisten haben wir am ersten Tag gefunden, dann mussten wir aus Zeitgründen abbrechen. Am nächsten Tag haben wir weitergesucht und dabei sehr viel über Enschede kennengelernt.

Kayleigh: In den Niederlanden waren wir auch Bowling spielen. Wir wurden in zwei Teams eingeteilt: eines mit Frau Ulrich, das andere mit Herrn Litzig. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht. Ich glaube, einige haben sogar zwei Strikes geschafft. Für mich war es schwierig, da die Kugeln ziemlich schwer waren. Aber es hat trotzdem viel Spaß gemacht.

Ronja: Auch in Restaurants waren wir oft, jeden Abend für das Abendessen. Am Montag waren wir Pizza essen, dort gab es sogar einen Indoorspielplatz. Am Donnerstag waren wir noch einmal dort und konnten den Spielplatz wieder nutzen. Emily und ich haben uns an beiden Tagen eine Pizza geteilt – einmal Salami, einmal mit Schinken. Beides war sehr lecker. Am Dienstag waren wir in einem Restaurant, in dem es Nudeln gab. Die Bedienung konnte Deutsch sprechen, was sehr lustig war. Allerdings waren die Portionen zu klein, sodass Safa und ich uns später noch Pommes geteilt haben.
Am Mittwoch gab es Burger mit Pommes. Außerdem hatten wir Fleischbällchen mit Salat und ich glaube auch etwas mit Fisch. Insgesamt war alles sehr lecker. Wir hatten eine tolle Zeit in den Restaurants.

0529f85c-26f5-4458-93ef-108699e4e2fd
7e21624e-4e2b-4a4a-814a-da28900405e4
f9e3d660-1760-4795-bbee-1ad0c03abc96
acd67dd2-06d7-45d1-bec6-870b215b0a60
ce9ce710-e35e-4d02-8fd6-a93d31a10439
bb948893-6f7b-447b-91ac-36ea51ef015b
4277d6e8-647c-4bf7-94ce-73ef48909ddb
c1521078-642c-46d2-8a84-bd8b7aae3158
dc345c80-552d-4c34-8275-d2ad2c3ebe72
cec383b1-6268-4eb5-ab8e-11b126f6d412
5d125639-0514-4103-97ba-565a1a5c98ba
af93ebe0-cc00-402b-bc50-d0f4871c5df8
905fbbe9-4788-4d59-8ad6-e029d395093d
fe4a57dd-3493-411b-9a08-5b817623041f
Logo-Outline-weiss
Georg-Kerschensteiner-Schule
Grundschule des Main-Taunus-Kreises
Musikalische Grundschule mit Ganztagsangebot
Ostring 35 B
65824 Schwalbach am Taunus
Telefon: 06196/8815190
Telefax: 06196/88151966
Öffnungszeiten des Sekretariats
Mo. – Fr. von 8:15 bis 12.30 Uhr