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12. März 2011 • Alle Beiträge, Wir in der Presse

Die Frankfurter Neue Presse berichtet über unsere neue Schulleiterin Gabriele zur Bonsen

Entnommen aus: Frankfurter Neue Presse vom 12. März 2011

Die «Neue» an der GKS

Gabriele zur Bonsen hat ihre Stelle als Leiterin der Georg-Kerschensteiner-Schule angetreten

Es war ihr Wunsch, an die Schwalbacher Schule zu kommen. Jetzt spricht die neue Schulleiterin mit Schülern, Kollegen und Eltern und will viel bewegen.

Von Kristiane Huber

«Wenn ich über den Schulhof gehe, dann fühle ich mich gut und schon dazugehörig», sagt Gabriele zur Bonsen. Seit dem 1. Februar ist die 50-Jährige, die vorher Konrektorin an der Eschborner Süd-West-Schule war, die neue Schulleiterin der Georg-Kerschensteiner-Schule (GKS) in der Limes-stadt. «Die Kinder sind mir gegenüber offen und neugierig, das Kollegium hat mich herzlich aufgenommen, und erste Kontakte zu den Eltern entwickeln sich», berichtet sie über ihren Start an der neuen Schule.

Auch Gabriele zur Bonsen ist von sich aus auf die Menschen zugegangen. Mit dem Schülerrat hat sie beispielsweise gleich besprochen, wie sie die Mädchen und Jungen der GKS am besten kennenlernt und umgekehrt. Jetzt stellt sie sich in jeder einzelnen Klasse persönlich vor. Mit dem Vorsitzenden des Schulelternbeirats, Atila Karabörklü, hat sie im Gespräch ausgelotet, wie sie am besten auf die Eltern der Schüler zugeht. «Ohne sie funktioniert Schule nicht. Ich möchte von ihnen erfahren, welche Erwartungen sie an mich haben und mir hierdurch neue Impulse holen», sagt die Pädagogin.

Die Wunschschule

Mit dem Kollegium wird sie Arbeitstag für Arbeitstag vertrauter. Viel Alltagsarbeit einer Schulleiterin ist in den ersten Wochen über sie hereingebrochen. «Meine neue Aufgabe ist für mich eine Herausforderung. Die Georg-Kerschensteiner-Schule war meine Wunschschule. Ich wäre nicht an jede Schule gegangen», sagt sie. «Inklusion» und «Integration» sind für Gabriele zur Bonsen wesentliche pädagogische Prinzipien. «Alle Kinder eines Stadtteils sollen gemeinsam in einer Schule lernen können», sagt sie.

An der GKS wird eine heterogene, vielfältige Schülerschaft unterrichtet. Viele Kinder haben einen Migrationshintergrund, alle Schüler haben unterschiedliche Stärken und Schwächen, manche haben Handicaps. Das Schulkonzept der Georg-Kerschensteiner-Schule ist darauf ausgerichtet, jedes Kind seinen Bedürfnissen entsprechend zu fördern. «An der GKS wurde in dieser Hinsicht schon viel erreicht, und ich möchte es gemeinsam mit der Schulgemeinde weiterentwickeln», sagt zur Bonsen. «Schulleitung ist für mich nicht nur eine administrative Aufgabe, sondern auch eine gestalterische. Es ist eine Berufung, die ich mit ganzem Herzen mache», ergänzt sie. «Was brauchen Kinder in diesem Stadtteil, um gut zu lernen, wird ein Ansatz sein, der mich beschäftigt», sagt sie.

Auch mit den Kindertagesstätten will sie eng zusammenarbeiten. Als große Zukunftsaufgabe für die GKS sieht Gabriele zur Bonsen, die Umgestaltung der GKS in eine Ganztagsschule. Der Antrag dafür ist beim Kultusministerium gestellt. Eine pädagogische Mittagsbetreuung und ein nagelneues Ganztagshaus gibt es an der GKS schon. Das sind gute Voraussetzungen. Trotzdem wird die neue Schulleiterin für dieses Ziel viel Durchsetzungskraft und Energie brauchen.

Der Werdegang von Gabriele zur Bonsen ist ungewöhnlich: Nach dem Abitur studierte sie Anglistik, Amerikanistik und Geschichte in Hamburg und Berkley (USA) für das Lehramt an Gymnasien, machte aber das 2. Staatsexamen dann nicht. Sie volontierte in einem Buchverlag und arbeitet lange als Lektorin für Kinderbücher.

Mit 40 Jahren merkte sie, dass ihr Herz doch an der Schule hängt, und studierte Grundschulpädagogik mit den Fächern Deutsch, Mathe und Englisch. Gabriele zur Bonsen ist verheiratet, hat drei «fast erwachsene» Kinder, wie sie selbst sagt, und wohnt in Oberursel.

http://www.fnp.de/hk/region/lokales/die-neue-an-der-gks_rmn01.c.8748013.de.html

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